Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ)


Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) wurde im Jahr 2003 an der TU München eingerichtet. Die Anschubfinanzierung erfolgte durch eine großzügige Donation der Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) in Bad Homburg. Durch eine weitere Förderung der EKFS im Jahr 2018 kann der Status des  EKFZ als national und international anerkannte Einrichtung auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin weiter gefestigt werden.

Das Zentrum besteht aus 2 Lehrstühlen und einer Fachgruppe und ist auf 2 Fakultäten (Fakultät für Medizin, Wissenschaftszentrum Weihenstephan) verteilt.


Mission

Das Else Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin ist eine national und international anerkannte Forschungseinrichtung für Ernährungsmedizin. Ihre übergeordnete Zielsetzung: 

  • Grundlagenforschung und klinische Forschung bei zentralen Fragestellungen der Ernährungsmedizin 
  • Moderne ernährungsmedizinische Konzepte zur Prävention und Behandlung von ernährungsmitbedingten Wohlstandserkrankungen wie Adipositas, Typ 2 Diabetes und Krebs 
  • Qualifizierte Lehre  für Studierende, Doktoranden und Postdocs
  • Fortbildung von Multiplikatoren wie Ärzte und Ernährungsberater auf dem Gebiet der Ernährungsmedizin 
  • Gesellschaftspolitisches Engagement rund um das Thema Public Health. 

Positionierung des Faches Ernährungsmedizin

Bisher gibt es bei den einzelnen Ärztekammern, die jeweils für ein Bundesland zuständig sind, keine Möglichkeit für Mediziner sich zu einem sogenannten  "Facharzt für Ernährungsmedizin" weiterzubilden. Diese Lücke hat das Else Kröner-Fresenius-Zentrum (EKFZ) frühzeitig erkannt. Das EKFZ bietet daher medizinische Fortbildungsveranstaltungen in Kooperation mit der Bayerischen  Landesärztekammer (BLÄK) an. Die BLÄK ist die gesetzliche Berufsvertretung aller bayerischen Ärztinnen und Ärzte. Darüberhinaus arbeitet das EKFZ im Rahmen von Klinischen Studien mit einer Reihe von Allgemeinärzten und -ärztinnen in München und Freising zusammen, um den fachlichen Austausch zu fördern. Weitere Schritte sind  jedoch dringend erforderlich, um im klinischen Bereich auf die Zunahme an ernährungsmitbedingten Erkrankungen durch kompetente Beratung und Behandlung reagieren zu können.  Ein wesentlicher Meilenstein in diesem Zusammenhang stellt eine noch stärkere Integration der Ernährungsmedizin in die Weiterbildung der Ärzte dar.